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„Des Kaisers neue Braut“

Peter Hereld (50), geb. 1963, lebt in Hildesheim. Neben seiner Tätigkeit in der Verlags-branche arbeitet er nebenberuflich als Werbefilmproduzent. »Des Kaisers neue Braut« ist bereits sein 3. historischer Roman im Gmeiner-Verlag. In „Das Geheimnis des Goldmachers“ siedelte der Hildesheimer Peter Hereld die Abenteuer seiner Prota-gonisten, Robert „der Schmale“ und Osman Abdel Ibn Kakar, im hiesigen Raum an.


Die beiden Freunde waren auf dem Weg nach Cölln. Im Hildesheim des Jahres 1234, treffen Sie ausgerechnet auf den Gelehrten Albertus Magnus, der im Kloster im Auftrag des Papstes aus minderwertigen Materialien Gold machen soll. Um diesen Aufhänger schlingt Hereld einer muntere Geschichte.

Gut recherchiert, informativ und unterhaltsam. Mit „Die Braut des Silberfinders“ hatte der Autor an das Vorgängerbuch angeknüpft. Immerhin sind sie, Robert und Osman, immer noch auf dem Weg nach Cölln, schon bis fast nach Goslar gekommen. Robert der Schmale, lernt dort eine rothaarige Schönheit kennen, mit der er zum Verdruss seines Freundes, eine unterhaltsame Nacht verbringt und die beiden bestehen rund um den Rammelsberg mit seinen Silbervorkommen das nächste Abenteuer, um am Ende, wieder wohl ausgerüstet, ihren Weg nach Cölln fortsetzen lassen wird.


Im dritten Teil, jetzt im Gmeiner-Verlag gerade erschienen, kommen die ungleichen Freunde Robert und der Araber Osman endlich in Cölln, dem Ziel ihrer Reise, an. Hier trifft Robert eine frühere Liebe wieder und muss einer bedeutsamen Überraschung ins Auge blicken. Derweil spinnt der ehrgeizige Domherr Konrad Intrigen. Ihm schwebt das Bischofsamt vor. Dabei schreckt er vor nichts zurück und bringt auch die beiden Freunde in Gefahr. Am Tag des triumphalen Einzugs Isabellas von England in Cölln schließlich überschlagen sich die Ereignisse.

Hereld bedient sich einer der Zeit angepassten Sprache. Es gibt keine stil- oder zeitwidrigen Brüche in seiner Erzählweise. In leichter, gut zu lesender Schreibe lässt er seine Geschichten bildhaft entstehen. Die Abenteuer der Protagonisten, des recht körperlich orientierten Robert und Osman, der mehr seinem Köpfchen vertraut, sind in sich schlüssig, mit manchmal überraschenden Wendungen. Wie seine Vorgänger „Der Goldmacher“ und „Der Silberfinder“ kommt „Des Kaisers neue Braut“ kurzweilig und spannend daher, man mag das Buch in einem Rutsch durchlesen. Eine schöne Lektüre „hinterm Ofen“, wenn der winterliche Abend beginnt und sicher auch ein willkommenes Geschenk für Freundinnen und Freunde des historischen Romans. Am Besten man liest oder verschenkt alle drei Bücher. Vielleicht wartet Hereld auch noch mit einer weiteren Fortsetzung auf.

„Des Kaisers neue Braut“ – Peter Hereld - Historischer Roman - 278 S. - Paperback - ersch. März 2015 - ISBN 978-3-8392-1648-4 – € 11,99

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